Tour de Ski und COC Oberwiesenthal

Die letzten 2 Wochen verliefen leider überhaupt nicht so wie ich es mir erhofft und vorgestellt hatte. Schon das erste Rennen der  Tour de Ski in Oberhof, der Prolog über 3,7 km verlief sehr enttäuschend. Mit einem Rückstand von 28 s auf den Sieger Petter Northug wurde ich 66.

Damit hatte ich natürlich für das Verfolgungsrennen am nächsten Tag über 15 km in der klassischen Technik eine schlechte Ausgangsposition. Leider fühlte ich mich auch in diesem Wettkampf körperlich nicht besser und konnte kaum Plätze gut machen. Am Ende reichte es wieder nur zu Platz 62 und der Rückstand in der Gesamtwertung betrug schon 2:30 min.

Beim 3. Rennen in Oberhof, dem Sprint in der klassischen Technik lief es dann ein bißchen besser und ich verpasste als 40. im Prolog die Finalläufe nur um 2 Sekunden.  Dennoch entschied ich mich dann gemeinsam mit den Trainern, das es in dieser Form keinen Sinn macht sich weiter durch die Tour de Ski zu quälen. So war die Tour de Ski früher als geplant für mich zu Ende und damit auch das große Ziel sich noch für Olympia zu qualifizieren gescheitert.

Nach der Tour de Ski machte ich dann zunächst ein paar Tage Pause, bevor es am letzten Wochenende mit dem Continentalcup weiterging. Dieser wurde kurzfristig von Zwiesel nach Oberwiesenthal verlegt und so hatte ich ein Heimspiel. Am ersten Tag stand zunächst ein Freistil-Sprint auf dem Programm.  Bei mir lief es nach den 5 reduzierten Tagen nach der Tour de Ski immer noch nicht wieder rund und es war mehr oder weniger ein Auftakt für den nächsten Tag. So scheiterte ich als 65. In der Qualifikation. Am Sonntag stand dann ein 15 km klassisch Wettkampf im Einzelstart auf dem Programm.

In diesem Rennen fühlte ich mich dann auch wieder recht gut und konnte wieder ein bißchen mehr Druck machen als in den vorangegangenen Wettkämpfen. Von Beginn an war ich immer unter den besten 8 dabei und belegte am Ende Platz 6. Etwas ärgerlich war, das mich ein Läufer den ich zuvor eingeholt hatte noch zu Fall brachte und ich dadurch einige Sekunden verlor, die mich Platz 5 kosteten. Dennoch war ich mit dem Rennen ganz zufrieden und werde mich nun auf die 2. Saisonhälfte vorbereiten.