Seit dem Winter sind nun auch schon wieder einige Monate vergangen und ich will euch kurz auf den neuesten Stand bringen.  Im April habe ich nach der Saison wie jedes Jahr eine Pause eingelegt und nur wenig trainiert. Im Mai und Juni stand dann auch das Studium im Vordergrund und das Training gestaltete ich recht vielseitig auf dem Rad, mit Rollern zu Fuß und im Kraftraum. Anfang Juni nahm ich in Seiffen an der Deutschen Meisterschaft im Rollski teil. Auf dem Programm standen 2 Bergläufe und aus der Gesamtwertung dieser beiden wurde der Deutsche Meister im Duathlon ermittelt.  Bei mir lief es trotz erst sehr wenigen Kilometern auf Rollern ganz gut. Am Samstag über 10 km Klassisch blieb bis ca. 3 km vor dem Ziel eine Gruppe von 6 Läufern zusammen aus der ich mich dann am Anstieg absetzen konnte und einen Vorsprung von 22 s auf Toni Escher heraus lief. Dritter wurde Martin Gillessen.

Am nächsten Tag stand dann ein etwas härterer Berglauf auf tschechischer Seite über 8 km mit ca. 580 Höhenmetern auf dem Programm. Bis zur Hälfte des Rennens bildeten Toni Escher, Erik Hänel, Tobias Rath und ich eine 4-köpfige Spitzengruppe. Anschließend erhöhte ich dann das Tempo und nur Toni konnte mir folgen. Im weiteren Rennverlauf arbeiteten wir gut zusammen und wechselten uns in der Führungsarbeit ab. So wuchs unser Vorsprung auch sehr schnell an. Auf dem letzten Kilometer versuchte Toni noch einmal zu attackieren und sich von mir abzusetzen. Ich hatte auch wirklich große Mühe an ihm dran zu bleiben,  dennoch schaffte ich es bis kurz vor dem Ziel dran zu bleiben und konnte dann auf den letzten 200 Metern meine Spurtstärke ausspielen. So gewann ich auch an diesem Tag und holte mir den Titel Deutscher Meister im Berglauf. Tobi Rath wurde 3. Und Erik Hänel 4.
Neben dem Berglauf-Titel gewann ich natürlich somit auch die Gesamtwertung und den Titel Deutscher Meister im Duathlon.
Als erste Standortbestimmung war ich sehr zufrieden mit diesem Wochenende.
Ende Juni und Anfang Juli standen dann die Semesterprüfungen auf dem Programm, die viel Zeit fürs lernen erforderten, aber letztendlich alle sehr gut verlaufen sind.

Am vergangenen Wochenende fand dann in Bad Peterstal im Schwarzwald der Rollski-Weltcup mit 2 Bergläufen und einem Sprintwettkampf statt.

Wie schon im vergangenen Jahr stand am Freitag zunächst ein Berglauf in klassischer Technik über 6,2 km auf dem Programm. Ich hatte körperlich nicht gerade den besten Tag erwischt und tat mich am Berg ziemlich schwer. Am Ende platzierte ich mich als bester Deutscher auf Platz 12 mit einem Rückstand von 52 s auf den Sieger Simone Paredi aus Italien.

Den Sprintwettkampf über 160 m am Samstag ließ ich dann aus, da ich auf einer so kurzen Strecke ohne spezielle Vorbereitung dort wahrscheinlich ohnehin chancenlos gewesen wäre.

Zum Abschluss des Wochenendes stand dann am Sonntag ein Berglauf über 11,3 km in der freien Technik auf dem Programm. Leider lief es auch an diesem Tag nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Am Ende stand wieder Platz 12 mit einem Rückstand von 2:07 min auf den Sieger Simone Paredi zu Buche.