COC Tournee Forni di Sopra

 

Am letzten Wochenende wurde zum ersten Mal in dieser Saison eine sogenannte „Mini-Tournee“ beim Continentalcup ausgetragen. Los ging es am Freitag mit einem Sprint in klassischer Technik. Aber im Gegensatz zu einem normalen Sprintrennen ging es dort um wichtige Bonussekunden für die folgenden Wettkämpfe. Die Strecke war für einen klassischen Sprint sehr leicht und so stand jeder Sportler vor der schwierigen Entscheidungn den Sprint in der klassischen Technik zu absolvieren oder mit etwas schnelleren Skatingski die komplette Runde um Doppelstock durchzuschieben. Ich entschied mich für die klassisch-Ski, was ich im Nachhinein gesehen als Fehlentscheidung betrachte.

Ich scheiterte nach Platz 16 im Prolog dann leider knapp als 3. im Viertelfinale und belegte am Ende Platz 15. Aus deutscher Sicht schaffte Stefan Seiffert als 4. das beste Ergebnis, auch er absolvierte das Finale mit Skating-Skiern.

Für mich gab es immerhin 18 Bonussekunden, die ich für die nächsten beiden Tage gutgeschrieben bekam. Der Sieger Zattoni aus Italien bekam hingegen 60 Bonussekunden. Am zweiten Tag wurde dann ein Einzelrennen in der klassischen Technik über 10 km ausgetragen. In diesem lief es für mich auch ganz ordentlich und ich belegte mit 26 s Rückstand auf den Italiener Giovanni Gullo Platz 6. Auf Platz 2 fehlten mit aber lediglich 13 s Sekunden.

Nach diesen beiden Rennen lag ich dann auf Platz 8 und hatte einen Rückstand von 30 s auf die beiden Italiener Nöckler und Gullo.

Im abschließenden Handicapstart über 15 km in der freien Technik bildete sich bereits in der ersten von 3 Runden einen 5-köpfige Spitzengruppe, die nur aus Italienern bestand. Ich war zusammen mit Stefan Seifert, Andy Kühne und Marcus Enders, die unmittelbar vor bzw. hinter mir ins Rennen gegangen waren in einer 7-köpfigen Verfolgergruppe. Nach und nach machten wir immer mehr Zeit gut nach vorn und hatten in der letzten Runde nur noch ca. 10 s Rückstand auf die Spitzengruppe, aus der allerdings auch schon 2 Läufer zurückgefallen waren. Am letzten Anstieg schaffte es Andy Kühne mit einem starken Antritt noch auf führenden 3 Läufer aufzuschließen. Ich hatte eine kleine Lücke und kam nicht mehr ganz ran.

Am Ende sicherte sich Fulvio Scola im Endspurt den Sieg knapp vor Nöckler, Gullo und Andy. Ich entschied den Endspurt der Verfolger für mich und kam mit 10 s Rückstand auf Scola als 5. Ins Ziel. Damit war ich insgesamt ganz zufrieden und mit der 4. Tageslaufzeit war es speziell im Skating ein sehr gutes Rennen für mich.

Am kommenden Wochenende geht es dann schon wieder nach Italien, wo am Freitag in Welsberg ein Skating Sprint stattfindet und am Sonntag der Gsiesertal-Volkslauf gleichzeitig als COC-Wettkampf ausgetragen wird.